Modulhandbuch 2006

Modulhandbuch


für die Jahrgänge 2008, 2009, 2010 (Prüfungsordnung 2006)


A Modulstrang: Wissenschaft und Beruf

A1 Modul: Psychologisches Propädeutikum

Qualifikationsziele:

Erwerb von Grundkenntnissen über psychologische Disziplinen und Beherrschen der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale; Wissen über die wichtigsten psychologischen Interventionsmöglichkeiten; Kenntnis der grundlegenden wissenschaftstheoretischen Begrifflichkeiten (Logik, Empirismus, Falsifikationsansatz) und deren Überführung in methodische Grundlagen der Psychologie (Verfahren der Datengewinnung, Experimentelle Versuchpläne, Modellbildung). Wissen über Vorzüge und Grenzen von Schlussfolgerungen aus experimentell erworbenen Daten auf praxisnahe Fragestellungen. An Beispielen aus Diagnostik und Intervention den Erkenntnisweg von grundlagenwissenschaftlichen Modellen über psychologische Technologien zu umsetzbaren Entscheidungs- und Behandlungstechniken erläutern können.

A2 Modul: Psychologische Handlungsperspektiven

Qualifikationsziele:

Kenntnis der wichtigsten psychologischen Berufsfelder und der darin umsetzbaren psychologischen Technologien. Steigerung sozialer und Präsentationskompetenz. Wissen um die unterschiedlichen Sichtweisen und Erwartungen anderer Professionen an psychologisches Handeln. Verbesserung der Selbstregulation und Argumentationsfähigkeit beim Umgang mit interdisziplinär bearbeitbaren Fragestellungen in Studium und Beruf auch unter Bezug auf historische Entwicklungen.

Neben dem Wissen um mögliche psychologische Berufsfelder wird die erfolgreiche Teilnahme an diesem Modul über die Steigerung des Selbstmanagements, der Selbst- und Methodenkompetenzen, der Anwendung alternativen Lehr- und Lernstrategien messbar, die in Abhängigkeit von jeweiligen Rahmenbedingungen und unter Verwendung verschiedener Medien zum Einsatz kommen.


B Modulstrang: Psychologische Grundlagen

B1 Modul: Allgemeine Psychologie I

Qualifikationsziele:

Lernziel in diesem Modul ist der Erwerb eines grundlegenden und verallgemeinerten Verständnisses der wichtigsten psychologischen Funktionen, die in nahezu jedem psychologischen Teilgebiet von entscheidender Bedeutung sind: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis und Handlung. Das Modul behandelt die Themenbereiche in ihre theoretischen und paradigmatischen Hintergründe eingebettet und aus systematischer, funktioneller und neurophysiologischer Sicht.

B2 Modul: Allgemeine Psychologie II

Qualifikationsziele:

Kenntnis von Theorien aus den vier Themengebieten Emotion, Motivation, Denken und Sprache. Darstellung der Theorien im historischen Kontext sowie Zuordnung zu den wichtigsten psychologischen Strömungen. Kritisch-reflektierende Bewertung der einzelnen theoretischen Annahmen erfolgt auch in Hinblick auf empirische Untersuchungen und auf ihre Aussagekraft für praktische Belange.

B3 Modul: Individuum und Sozialisation

Qualifikationsziele:

Verständnis von transaktionalen Prozessen in der Interaktion von Person und Umwelt auf der Grundlage fundierter Kenntnisse im Bereich der Entwicklungspsychologie, der Sozialpsychologie und der Psychologie der Persönlichkeit. Die Studierenden sind in der Lage, Verhalten und Erleben von Personen aus den drei Fachperspektiven zu beschreiben und diese zu integrieren. Das erworbene Wissen ist eine Voraussetzung für Module, die eine Umsetzung ‚individueller Daten’ in Handlungsmöglichkeiten thematisieren.


C Modulstrang: Forschungsmethoden

C0 Studienleistung: 28 Stdn. Versuchsperson 1CP

Qualifikationsziel:

Praktische Erfahrungen in der Rolle eines Versuchsteilnehmenden; Erwerb eines Überblicks über einfache psychologische Untersuchungsanordnungen in verschiedenen Themenbereichen; Einsicht in die notwendigen Pflichten einer Versuchsleitung gegenüber den Teilnehmenden.

C1 Modul: Forschungsmethoden I

Qualifikationsziele:

Kenntnisse der mathematischen Grundlagen und Verfahren zur Auswertung empirischer Daten: Deskriptive Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Kombinatorik, wichtigste Wahrscheinlichkeitsverteilungen, Schlusslogik von Signifikanztests. Sicherer Umgang mit statistischen Testverfahren wie t-, F-, Vorzeichen-, Chi-Quadrat-, Wilcoxon-, Mann-Whitney-UTest.

C2 Modul: Forschungsmethoden II

Qualifikationsziele:

Erwerb eines allgemeinen Verständnisses und Wissen zur Anwendung verschiedener statistischer Methoden und Verfahren. Verstehen und Anwenden der linearen Regression, Produktmomentkorrelation und anderer Zusammenhangsmaße sowie der ein- und mehrfaktoriellen Varianzanalyse einschließlich Varianzanalysen mit Messwiederholung.

C3 Modul: Forschungsmethoden III

Qualifikationsziele:

Nach Absolvieren dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, abstrakte psychologische Fragestellungen in konkrete empirische Untersuchungen überführen zu können. Die Studierenden eignen sich durch ihre Forschungstätigkeit Kompetenzen im Umgang mit diversen Softwareprogrammen an, die zur Kalkulation, Präsentation und schriftlichen wie grafischen Darstellung verwendet werden. Durch die zeitlichen Restriktionen erwerben sie personale Kompetenzen im Bereich Selbst- und Projektmanagement, soziale Kompetenzen wie Team und Konfliktfähigkeit durch die Auseinandersetzung mit Teammitgliedern sowie methodische Kompetenzen wie die strukturierte und kreative Herangehensweise an komplexe Fragestellungen und letztlich ethisches Handeln in der psychologischen Forschung.


D Modulstrang: Psychologische Technologien

D1 Modul: Biologische Psychologie

Qualifikationsziele:

Erkennen von Zusammenhängen zwischen biologischen Prozessen und psychologischen Funktionen und Erwerb von neurowissenschaftlichen Konzepten wie z.B. Circadianik, Stress, Motivation, Kognition, Lernen, Motorik und Bewusstsein sowie deren humanbiologischer Grundlagen. Umfassende Kenntnisse über die anatomische Grob- und Feinstruktur der Nervensysteme, deren ontogenetische Entwicklung und Bedeutung für Erleben und Verhalten. Verstehen der wichtigsten biologischen Reiz-Reaktionsvorgänge und ihrer phylogenetischen Bedeutung. Erkennen der Bedeutung biochemischer Stoffe für die Regulation der psychischen Befindlichkeit und der bioelektrischen Vorgänge für die Informationsverarbeitung im Nervensystem. Wissen über physikalische und biologische Grundlagen biopsychologischer Messwertaufnahme (EEG, MRI, PET, MEG, EMG, EDA, EKG, Plethysmographie) und Reizverfahren (elektrische, magnetische, kalorische, optische, akustische, taktile). Verstehen des Prinzips künstlicher neuronaler Netze und Vergleich mit natürlichen Verschaltungen. Wissen um adaptive Möglichkeiten des ZNS (Apoptose, strukturelle und funktionelle Neuroplastizität, Neubildung von Neuronen im juvenilen und adulten Gehirn) und um deren Bedeutung für Lernen und Verhalten sowie die Entwicklung psychischer Störungen. Ableiten von Untersuchungstechnologien für Fragestellungen aus der Grundlagenforschung und für Probleme aus Anwendungsfeldern der Psychologie.

D2 Modul: Kognitionswissenschaft

Qualifikationsziele:

Lernziel des Moduls ist ein vertieftes, fortgeschrittenes und formales Verständnis der Inhalte aus den Modulen B1 und B2, sowie eine Verknüpfung dieser mit Kenntnissen der kognitiven Neurowissenschaften und die Anwendbarkeit der Theorien auf weitere Inhaltsbereiche.

D3 Modul: Mess- und Testtheorie

Qualifikationsziele:

Wissen über verschiedene messtheoretische Ansätze und Darstellung ihrer Bedeutung an Hand von Beispielen. Selbstständige Konstruktion eines Tests im Sinne der Klassischen Testtheorie inklusive Datenerhebung, faktorenanalytischer Auswertung und inhaltlicher Interpretation, Berechnung der Testgütekriterien, sowie Verbesserung des Tests anhand der empirischen Befunde. Vergleich und kritische Diskussion unterschiedlicher Strategien beim Erheben diagnostischer Informationen.

D4 Modul: Klinisch-medizinische Psychologie

Qualifikationsziele:

Kenntniserwerb von Psychopathologie und Nosologie psychischer Störungen. Fähigkeit zur Unterscheidung von medizinischen und psychologischen Perspektiven bei Klassifikationssystemen, Diagnose und Behandlungsansätzen und ihren Wirkungsspektren bei unterschiedlichen psychischen Störungen. Einordnung zeitgemäßer Vorstellungen, Theorien und Behandlungsverfahren in den historischen Kontext des gesellschaftlichen und individuellen Umgangs mit psychischen Störungen. Kennen der wichtigsten Symptome verbreiteter psychischer Störungen und deren Einordnung in Klassifikationssysteme (ICD, DSM). Gesichertes Wissen über verschiedene Störungstheorien (biopsychiatrische Modelle, Devianz- und Labeling-Ansatz, klassifikatorische vs. metrische Modelle) und Paradigmen sowie über das theoriegeleitete Ableiten von Behandlungsmöglichkeiten für ausgewählte Störungsbilder.

D5 Modul: Entwicklung und Persönlichkeit

Qualifikationsziele:

Kompetenzen beim Beurteilen von Menschen unter besonderer Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Wirkmechanismen. Voraussetzung hierfür ist die Aneignung vertiefter Erkenntnisse im Bereich der Entwicklungspsychologie insbesondere Kenntnis der häufigsten Formen von Störungen in der menschlichen Entwicklung bzw. alterstypischer Problemkonstellationen.

D6 Modul: Sozialer Kontext und Verhalten

Qualifikationsziele:

Überblick über die Themen und Inhalte angewandter Sozialpsychologie. Befähigung zur Rezeption und Bewertung aktueller empirischer Arbeiten im Bereich der Sozialpsychologie. Dies ermöglicht den Studierenden eine psychologisch fundierte Ableitung von Analyse- und Interventionsstrategien für die Interaktion von Individuum und sozialem Kontext. Dieses Modul legt den Grundstein für Studierende mit Interesse an Wirtschafts-, Arbeits-, und Organisationspsychologie. Sie werden befähigt, sich mit Konzepten der Sozialpsychologie auseinander zu setzen. Aktuelle Forschungsthemen werden erschlossen und Möglichkeiten und Grenzen ihrer Übertragung ins Feld reflektiert.


E Modulstrang: Interventionsmethoden

E1 Modul: Instruktion und Selbstregulation

Qualifikationsziele:

Kennen lernen grundlegender Themengebiete der Instruktionspsychologie mit Schwerpunkt auf kontextuellen und personenbezogenen Bedingungsfaktoren des Lehrens und Lernens. Erwerb vertiefter Erkenntnis zu Theorien und Komponenten der Selbstregulation. Inhaltliche und praktische Vertiefung verschiedener, studienrelevanter Lern- und Arbeitsstrategien.

E2 Modul: Testanwendung

Qualifikationsziele:

Wissen über den logisch korrekten diagnostischen Prozess. Kenntnis von möglichen diagnostischen Urteilsfehlern, um diese zu verhindern. Auswahl eines für das jeweilige diagnostische Problem geeigneten persönlichkeitstheoretischen Ansatzes. Kenntnis der verschiedenen psychologischen Tests und anderer Datenerhebungsmethoden sowie deren Indikation. Durchführung von diagnostischen Untersuchungen und Verfassen von Gutachten.

E4 Modul: Verhaltensmodifikation

Qualifikationsziele:

Kenntnis von lern- und kognitionspsychologischen Konzepten und den daraus ableitbaren Ansätzen zur Verhaltensmodifikation. Selbständige Entwicklung anwendungsbezogener Fragestellungen aus klinisch psychologischen Erkenntnissen. Praktische Anwendung sowie Anpassung der wichtigsten Trainingsprogramme und Techniken zur individuellen Verhaltensänderung und Selbstmodifikation. Wissen um Unterschiede beruflicher Zielgruppen und –personen (Störungsbilder) und daraus ableitbaren Konsequenzen für angestrebte Verhaltensänderungen. Interventionshindernisse erkennen und zielorientiert darauf reagieren können. Umfassende Grundkenntnisse in Evaluation und Dokumentation vor, während und nach der Intervention. Grundkenntnisse und Durchführungskompetenz spezieller Evaluationsmethoden bei Verhaltensmodifikationen.

E5 Modul: Prävention

Qualifikationsziele:

Die Studierenden sind nach Absolvieren dieses Moduls in der Lage, umfassende Präventionsstrategien zu entwickeln, präventive Maßnahmen durchzuführen und diese Maßnahmen in Feldversuchen wissenschaftlich zu evaluieren. Die Studierenden erwerben kommunikative Fähigkeiten in betrieblichen und studentischen Gruppen, lernen sich selbst z.B. durch Anwendung von Überzeugungsstrategien in einem betrieblichen Umfeld besser kennen und erwerben psychoedukative Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen.


F Modulstrang: Interdisziplinäre Anwendung

F1 Modul: Arbeit und Gesundheit

Qualifikationsziele:

Die Studierenden können nach dem Modul Zusammenhänge zwischen den Anforderungen von Arbeitsplätzen durch die auszuführende Arbeit und den eigenen psychologischen Kompetenzen zur Optimierung des Verhältnisses von Belastung, Beanspruchung und Arbeitszufriedenheit erkennen und diese kritisch reflektieren. Sie sind in der Lage, Arbeitsplätze eigenständig zu analysieren und bewerten sowie kritische Aspekte zu identifizieren und geeignete Veränderungsmaßnahmen zu entwickeln.

F2 Modul: Wirtschaft und Gesellschaft

Qualifikationsziele:

Einführung in Makro- und Mikroökonomie. Übertragen der erworbenen Kenntnisse auf wirtschaftspsychologische Fragestellungen. Dieses Modul befähigt Studierende zur kritischen Reflektion der wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive auf ökonomische Zusammenhänge.

F3 Modul: Organisation und Individuum

Qualifikationsziele:

Nach Absolvieren des Moduls überblicken die Studierenden psychologische Handlungsfelder in einem betrieblichen Umfeld und sind in der Lage, Zusammenhänge von organisationalen Strukturen und individuellem Verhalten zu erfassen, zu erklären und Ansatzpunkte für Veränderungen zu identifizieren. Sie wissen, wie Maßnahmen entwickelt werden können, die Anforderungen der Organisation und des Individuums gerecht werden.

F4 Modul: Produkt- und Gesundheitsmarketing

Qualifikationsziele:

Die Studierenden kennen nach Absolvieren des Moduls die Prozesse des Dienstleistungsmarketing und haben vertiefte Kenntnisse im Bereich Gesundheitsmarketing und Konsumentenverhalten erworben. Sie sind in der Lage, grundsätzliche psychologische Handlungsfelder in diesen Bereichen zu identifizieren und auf Grundlage betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Kenntnisse wissenschaftlich fundierte Maßnahmen zur Erstellung oder Verbesserung einer Marketingkonzeption zu bestimmen.

F5 Modul: Informationsverarbeitung

Qualifikationsziele: Lernziel dieses Moduls ist der Erwerb grundlegender Kompetenzen in wissenschaftlich basierter problemorientierter Entwicklung und Realisierung von Informatiklösungen.

F6 Modul: Individuum und Gesellschaft

Qualifikationsziele:

Erwerb der Fähigkeit, individuelle Merkmale von Personen vor dem Hintergrund sozialer Rahmenbedingungen zu bewerten und die eigene Berufsrolle im Kontext der Gesellschaft kritisch zu reflektieren. Grundlage hierfür ist die Aneignung vertiefter Kenntnisse auf dem Gebiet der dynamischen Wechselwirkung zwischen Individuum und sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Systemen.

F7 Modul: Bewegungs- und Lebensqualität

Qualifikationsziele:

Kenntnis der Grundlagen der Bewegungswissenschaft (Bewegungsapparat, Bewegungsentwicklung und -motivation, motorisches Lernen, prozedurales Gedächtnis, Biomechanik, motorische Koordination, Leistung und Ausdauer, Bewegungsmodelle, Psychomotorik, Gestik, Mimik) und Reflexion des aktuellen Erkenntnisstandes bzgl. Gesundheitsstörungen und daraus resultierenden Problemen für die Lebensqualität. Beherrschen der neuophysiologischen Grundlagen der Bewegungskoordination (Kleinhirn, Basalganglien, motorischer Kortex, Pyramidenbahnen, extrapyramidales System) sowie Kennen der Symptome bei Störungen im Bewegungsapparat. Wissen um die Zusammenhänge zwischen Bewegung und Befindlichkeit bei Kindern und Erwachsenen auf psychischer und physischer Grundlage. Ableitung von Technologien zur Erkennung und Behandlung von Bewegungsstörungen und zur Veränderung überlernter automatischer Bewegungsabläufe. Analysieren von Interventionsmöglichkeiten bei bewegungsbeeinträchtigenden Arbeitsprozessen. Anwenden und Beurteilen von Verfahren zur Erfassung komplexer Bewegungsabläufe und des Bewegungsausdruck (unwillkürliche Mimik und Gestik). Überführen auf Fragestellungen aus Arbeitsleben, Rehabilitation, Sport und Produktentwicklung. Erkennen der psychischen Veränderungsmöglichkeiten durch programmatisches Um- und Neulernen von Bewegungsmustern.

F9 Modul: Einführung in das Projektmanagement

Qualifikationsziele:

  • Fachbegriffe des Projektmanagements verstehen
  • Werkzeuge des Projektmanagements kennen und anwenden können
  • Einbettung des Projektmanagements im Unternehmen verstehen
  • Kennen lernen und Diskussion praktischer Fallbeispiele
  • Kenntnisse und Fertigkeiten zur Begleitung von (interdisziplinären) Projektteams
  • Kritische Reflektion der eigenen kommunikativen, Teamleitungs- und Kontrollqualifikationen

F10 Modul: Internationale Beziehungen

Qualifikationsziele:

Die Studierenden verfügen über analytische Grundkenntnisse in der politikwissenschaftlichen Teildisziplin der Internationalen Beziehungen. Sie kennen verschiedene Denkschulen der Internationalen Beziehungen und sind in der Lage, diese in ausgewählten Politikfeldern (Sicherheit, Wirtschaft, Wohlfahrt, Energie, Umwelt) fallspezifisch anzuwenden und kritisch zu reflektieren. Die Studierenden können internationale Verhandlungen auf ihre psychologischen Implikationen hin untersuchen und Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen.


G Modulstrang: Praxis

G1 Modul: Praktikum

Qualifikationsziele:

Kennen lernen der Vielfältigkeit psychologischer Aufgabenstellungen in unterschiedlichen Berufsfeldern. Erwerb von Verfahrensweisen und Verfahrenssicherheit in einem beruflichen Anwendungsfeld. Einordnen in ein Arbeitsteam und verantwortungsvolle Erfüllung übertragener Aufgaben. Orientierung und Vorbereitung auf das Berufsleben.

G2 Modul: Supervisionsprojekt

Qualifikationsziele:

Handlungsoptimierung durch Reflektion selbstständigen Arbeitens in anwendungsnahen Situationen. Kritische und Selbstkritische Auseinandersetzung mit problematischen Situationen. Steigerung der Selbstregulationskompetenzen, Entwicklung von Teamleitungs- und Kontrollqualifikationen.

G3 Modul: Bachelor-Thesis und –Präsentation

Qualifikationsziele:

Vertiefender Einblick in ein Forschungs- oder Anwendungsfeld. Eigenverantwortliches wissenschaftliches Aufarbeiten einer vorgegebenen psychologischen Fragestellung. Fertigkeiten zur gezielten Auswertung und Zusammenfassung empirischer Unterschungsergebnisse zur Präsentation auf Sitzungen und Tagungen.