Prüfungsordnung

Prüfungsordnung 2011


Ausführungsbestimmungen des Fachbereichs Humanwissenschaften für den Studiengang Bachelor of Science Psychologie vom 04. November 2010 zu den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB)


Zu § 2 Abs. 1: Die Technische Universität Darmstadt verleiht nach erfolgreichem Abschluss der mit diesen Ausführungsbestimmungen vorgeschriebenen Prüfungen des Bachelor-Studiengangs „Psychologie“ den akademischen Grad Bachelor of Science (TU Darmstadt); abgekürzt B. Sc. (TU Darmstadt).

Zu § 3 Abs. 5: Die Prüfungen sollen unmittelbar im Anschluss an die zugehörigen Module abgelegt werden.

Zu § 5 Abs. 2: Alle Prüfungen im Bachelor-Studiengang sind studienbegleitend oder vorlesungsbegleitend (nach § 5 Abs. 6).

Zu § 5 Abs. 3: Die Bachelor-Prüfung wird abgelegt, indem Kreditpunkte gemäß einem in sieben Modulstränge und mehrere durch Fachprüfungen abzuschließende Module gegliederten Prüfungs- und Studienplan erworben werden.

  • Nicht bestandene Fachprüfungen innerhalb eines Moduls der Wahlpflichtbereiche (Fehlversuche nach § 30, Abs. 1) können – nach Genehmigung durch die Prüfungskommission – durch andere bestandene Fachprüfungen in einem gleichen Moduls innerhalb desselben Modulstrangs ausgeglichen werden. Die Mindestanzahl der pro Modul und Modulstrang abzulegenden Fachprüfungen bleibt davon unberührt.
  • Der Erwerb der Kreditpunkte erfolgt durch Fachprüfungen im Rahmen von Modulen. Die Modulstränge A bis G, die zugehörigen Module und die im Rahmen des jeweiligen Modulstrangs abzulegenden Studien- und Fachprüfungsleistungen sind im Prüfungs- und Studienplan aufgeführt.

Zu § 5 Abs. 4: Die Prüfungen werden den Angaben im Prüfungs- und Studienplan entsprechend schriftlich und/oder mündlich durchgeführt. Schriftliche Ausarbeitungen als Teilprüfungsleistung (§ 5 Abs. 6) werden in der Regel durch ein Prüfungskolloquium ergänzt.

Zu § 5 Abs. 7: Die Prüfungsanforderungen in den einzelnen Modulen sind im Modulhandbuch zu diesen Ausführungsbestimmungen beschrieben und begrenzt. Änderungen der Modulbeschreibungen sind durch Beschluss der Prüfungskommission zulässig und werden zu Beginn des Semesters, in dem die Änderungen wirksam werden sollen, bekannt gegeben.

Zu § 5 Abs. 8: Die Anzahl der zu erwerbenden Kreditpunkte sind im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu § 11 Abs. 2: Die Zulassung zur abschließenden Prüfung in Modul G1 (Psychologische Institutionsanalyse) setzt die schriftliche Erstellung einer Institutionsanalyse voraus. Diese ist in der Regel an die Ableistung eines Praktikums in einer Einrichtung oder in einer Organisation gebunden, in der eine qualifizierte Anleitung gewährleistet ist. Die Gesamtdauer der berufspraktischen Tätigkeit soll 320 Stunden nicht übersteigen, davon müssen mindestens 160 Stunden Credit Point relevant zur Befunderhebung für die Institutionsanalyse genutzt werden können. In begründeten Fällen kann das Praktikum in einer universitären oder anderen Forschungseinrichtung durchgeführt werden. Über den Zeitpunkt des Praktikums und die Zulassung von Praktikumstellen entscheidet die Prüfungskommission auf vorherigen Antrag der/s Studierenden unter Berücksichtigung der vorliegenden Prüfungs- und Studienleistungen. Der Antrag muss mindestens vier Wochen vor Praktikumbeginn eingereicht werden und auch Auskunft über die zeitliche Struktur des Praktikums geben. Ein Praktikum als Vollzeittätigkeit hat während der vorlesungsfreien Zeit stattzufinden. Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten können von der Prüfungskommission auf das geforderte Praktikum angerechnet werden, falls sie als Erfahrungsgrundlage für die Erstellung einer Institutionsanalyse ausreichen.

Zu § 12 Abs. 2: Bei der Meldung zur ersten Fachprüfung aus den Modulsträngen D bis F ist ein verbindlicher Prüfungsplan für die abzulegenden Fachprüfungen in den Wahlpflichtbereichen vorzulegen, der von der Prüfungskommission genehmigt wurde. Im Prüfungs- und Studienplan ist festgelegt, wie viele Fachprüfungen innerhalb eines Modulstrangs bestanden werden müssen. Die Genehmigung des Prüfungsplans durch die Prüfungskommission setzt in der Regel die Erfüllung der Studienleistung mindestens „28 Stunden als Versuchsperson“ in psychologischen Untersuchungen voraus.

Änderungen des Prüfungsplans sind mit Zustimmung der Prüfungskommission möglich, bevor alle im Prüfungsplan vorgesehenen Prüfungen bestanden sind. Nur Module innerhalb desselben Modulstrangs sind gegeneinander austauschbar. Im Falle eines Rücktritts von einer Fachprüfung nach §15 Abs. 1 kann die Genehmigung des Prüfungsplans durch die Prüfungskommission widerrufen werden.

Zu § 18 Abs.1: Vor Beginn einer Modulprüfung sollen alle nach Anlage 1 genannten Studienleistungen für das Modul erbracht sein. Die acht Prüfungen in den Modulsträngen A, B und C sollen vor der Anmeldung zu den Fachprüfungen in den Modulsträngen D bis G bestanden sein, weil nur ein sicheres Wissen über psychologische und methodische Grundlagen ein umfassendes Verständnis der nachfolgenden Modulinhalte ermöglicht. Die Themenvergabe zur Bachelor-Thesis kann erst beantragt werden, nachdem eine von drei Hochschullehrern gegengezeichnete Studienleistung über mindestens „28 Stunden als Versuchsperson“ in psychologischen Untersuchungen erbracht ist, weil diese praktische Erfahrung wesentlich zum Gelingen von empirischen Untersuchungen am Menschen beiträgt.

Zu § 20 Abs.1:

  • Zum Erwerb des Bachelor of Science im Studiengang Psychologie sind benotete Fachprüfungen in den im Prüfungs- und Studienplan aufgeführten Modulen der Pflicht- und Wahlpflichtbereiche abzulegen und damit 180 Kreditpunkte zu erbringen. Soweit Module aus Vorlesungen oder Seminaren anderer Fachbereiche und/oder Studienbereiche bestehen, richtet sich die Vergabe der Kreditpunkte nach den Gepflogenheiten der anderen Fachbereiche und/oder Studienbereiche in Abstimmung mit der Prüfungskommission für den Bachelor of Science Studiengang Psychologie.
  • Ergänzungen der Module und der Modulstränge sind durch Beschluss des Fachbereichs zulässig und müssen zu Beginn des jeweiligen Semesters bekannt gegeben werden.

Zu § 22 Abs. 2: Die Dauer der mündlichen Prüfungen ist im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu § 22 Abs. 5: Die Dauer der schriftlichen Prüfungen ist im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu § 22 Abs. 6: Soweit Prüfungen sowohl mündliche als auch schriftliche Anteile enthalten, wird die Mindestdauer der jeweiligen Anteile im Prüfungs- und Studienplan festgelegt.

Zu § 23 Abs. 3: Das Thema der Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) kann frühestens nach der Zulassung des Prüflings zur ersten Fachprüfung in den Wahlpflichtbereichen gemäß §12 Abs. 2 ausgegeben werden. Die Themenstellung bedarf der Genehmigung der Prüfungskommission.

Zu § 23 Abs. 5: Die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) ist innerhalb einer Frist von vier Monaten anzufertigen.

Zu § 26 Abs. 2: Die Benotung der Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) und zugehörigen Präsentation in einem Prüfungskolloquium (vgl. „zu § 5 Abs. 4“) erfolgt durch die Prüfungskommission.

Zu § 28 Abs. 3: Im Gesamturteil der Bachelorprüfung werden die Noten der Prüfungen mit der Zahl der nach „zu § 5 Abs. 8“ zu erwerbenden Kreditpunkte für das jeweilige Modul bezogen auf 180 Kreditpunkte gewichtet.

Zu § 32 Abs.1: Unter den Voraussetzungen des § 68 Absatz 3 Hessisches Hochschulgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Juli 2000 (GVBl. I, S.374), unter Berücksichtigung der Änderungen durch Gesetze vom 31. Oktober 2001 (GVBl. I S. 434), vom 14. Juni 2002 (GVBl. I, S. 255), vom 6. Dezember 2003 (GVBl. I S. 309) und vom 18. Dezember 2003 (GVBl. I S. 513) – HHG kann eine Befristung der Prüfung durch die zuständige Prüfungskommission ausgesprochen werden.

Zu § 35 Abs.1: Im Zeugnis der bestandenen Bachelorprüfung werden neben den Prüfungen mit Angaben der Fachnoten die jeweils erworbenen Kreditpunkte aufgeführt.

Zu § 39 Abs. 2: Die Ausführungsbestimmungen treten am 01. Oktober 2006. in Kraft. Sie werden in der Universitätszeitung der TU Darmstadt veröffentlicht.